Schwerpunkte

1.

Gesprächstherapie

In einem wertfreien Raum einfach da sein dürfen – gehört und gesehen werden, ohne sich verstellen zu müssen. Ohne beurteilt oder bewertet zu werden.

Die Gesprächstherapie ermöglicht genau das: einen geschützten Rahmen, in dem sich innere Klarheit entwickeln kann – in der eigenen Zeit, im eigenen Tempo und mit dem, was wirklich wichtig ist.

2.

Angst und Phobien

Angst ist ein zutiefst menschliches Gefühl – und manchmal wird sie größer, als es hilfreich ist. In der Therapie finden wir gemeinsam heraus, woher die Angst kommt, was sie ausgelöst hat und wie Sie ihr mit innerer Stärke begegnen können, um wieder Halt und Vertrauen in sich selbst zu gewinnen.

3.

Systemische Therapie

Menschen leben in einem Netzwerk aus Verbindungen – zu anderen, zu Rollen, zu Erfahrungen. Dieses System prägt das innere Erleben: wie wir fühlen, handeln und reagieren.
In der systemischen Therapie werden diese Zusammenhänge betrachtet.

Was wurde übernommen? Welche Muster wiederholen sich? Welche Rolle spielen wir– vielleicht schon viel zu lange?
Wenn Verbindungen sichtbar werden, darf sich etwas neu sortieren. So kann der Weg zurück zu dem gefunden werden, was wirklich zu einem gehört.

4.

Seelische Ursachen körperlicher Beschwerden

Manchmal zeigt unser Körper , was wir nicht sagen konnten: angestaute Gefühle, unverarbeitete Erfahrungen, tiefe Erschöpfung. 
Wenn körperlich alles abgeklärt ist und keine ausreichende organische Ursache für die Beschwerden gefunden wurde, können wir in der Therapie behutsam dahin gehen, wo sie entstanden sind – achtsam, respektvoll und in dem Wissen: Schmerz ist nie sinnlos, wenn er verstanden wird.
Gemeinsam spüren wir den inneren Auslösern nach – oft zeigt sich dabei, was lange unbemerkt geblieben ist. So kann Verständnis und Entlastung entstehen.

5.

Achtsamkeit mit Kindern

Kinder fühlen tief – oft mehr, als sie ausdrücken können. Achtsamkeit hilft ihnen, sich selbst besser zu verstehen: Gefühle benennen, Körperwahrnehmung stärken, zur Ruhe finden. Mit spielerischen Impulsen und liebevoller Begleitung entsteht ein innerer Boden, auf dem Vertrauen wachsen kann.

6.

Entspannungstraining für Kinder

Kinder erleben heute oft viel Druck und Reizüberflutung. Mit spielerischen und achtsamen Methoden lernen sie, zur Ruhe zu kommen, Gefühle zu verstehen und ihre innere Stärke zu entwickeln.

7.

Trauer

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf Verlust. Sie zeigt sich auf viele Arten – durch Rückzug, Tränen, Leere oder auch Wut.
In der gemeinsamen Arbeit darf die Trauer da sein, so wie sie ist. Es geht nicht darum, sie loszuwerden, sondern einen Weg zu finden, mit ihr zu leben – Schritt für Schritt

8.

Veränderung und Krisen

Manchmal gerät das Leben aus dem Takt: durch Verluste, Veränderungen oder Überforderungen. Wenn die Seele auf solche Umbrüche mit Rückzug, Erschöpfung, Unruhe oder anhaltendem Stress reagiert, spricht man von einer Anpassungsstörung.

In der Therapie darf alles da sein, was gerade schwer ist. Gemeinsam werden Wege gesucht, mit dem Erlebten umzugehen – und nach dem, was wieder Stabilität und Richtung geben kann.

9.

Entspannung und innere Beruhigung

Wenn wir zur Ruhe kommen, kann etwas in uns heilen. In der Begleitung setze ich einfache, wirksame Entspannungsmethoden ein – z. B. Atemübungen, Körperreisen oder Achtsamkeitsimpulse. Sie helfen, das Nervensystem zu beruhigen, den Moment bewusster wahrzunehmen und sich wieder sicher im eigenen Körper zu fühlen. Ein erster, oft sehr heilsamer Schritt zurück in die innere Balance.

10.

Selbstwert

Sich selbst annehmen – mit allem, was man ist. Für viele Menschen ist das nicht selbstverständlich. Oft prägen früh erlebte Bewertungen, Vergleiche oder Zurückweisungen das eigene Selbstbild.

In der Therapie können Sie sich selbst wieder annähern – mit Mitgefühl, Klarheit und im eigenen Tempo.

Selbstwert entsteht nicht durch Leistung, sondern durch das stille Wissen: Ich bin genug, so wie ich bin.

11.

Glaubenssätze/ innere Überzeugungen

„Ich muss stark sein.“ – „Ich darf keine Fehler machen.“ – „Ich genüge nicht.“
Solche inneren Sätze wirken oft aus dem Verborgenen. In der therapeutischen Arbeit spüren wir ihnen nach – nicht um sie zu verurteilen, sondern um zu verstehen, wo sie entstanden sind. Und um ihnen neue, heilsamere Gedanken an die Seite zu stellen, denn manchmal leben wir noch mit inneren Überzeugung , die nicht unsere sind oder nicht mehr zu unserem jetzigen Leben passen 

12.

Elternschaft

Eltern sein - und bei sich bleiben

Was wir weiter geben dürfen und was wir heilen dürfen.
Elternschaft berührt oft tiefe Ebenen: alte Wunden, die eigene Kindheit, Ideale oder Überforderung. Der Wunsch, es „richtig zu machen“, kann dazu führen, sich selbst zu verlieren.

In der therapeutischen Begleitung darf alles da sein: Zweifel, Erschöpfung, Liebe, Wut. Gemeinsam wird herausgefunden, was Sie brauchen, um gut für Ihr Kind da sein zu können – ohne sich selbst dabei zu verlieren.